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Reiserücktrittsversicherung als Jahresversicherung

Die Urlaubszeit ist eine Zeit, auf die sich jeder freut. Besonders dann, wenn verreist werden soll. Kommt es aber wider Erwarten zu Problemen, kann ebendiese Zeit sehr teuer werden, auch bzw. gerade weil die Reise storniert wird. Um sich vor diesen unvorhersehbaren Kosten zu schützen, gibt es die Reiserücktrittsversicherung.

Jahresversicherung für Vielflieger und Familien

Für gewöhnlich räumen Reiseveranstalter solchen Kunden hohe Rabatte ein, der ihre Reisen lange im Voraus planen. Was selbst Frühbucher nie ganz ausschließen können, sind unvorhersehbare Ereignisse, die sie zur Stornierung der Reise zwingen. Da der Vertrag mit dem Reiseveranstalter bereits rechtsverbindlich zustande gekommen ist, entstehen durch das Stornieren Kosten, die der Reisende zu tragen hat. Um sich vor diesen Kosten zu schützen, bietet jeder Reiseveranstalter die Möglichkeit an, gleich mit der Buchung des Reisevertrages eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen. Sie kommt dann für die durch die Stornierung entstandenen Kosten auf, sofern die im Vertrag geregelten Bedingungen erfüllt sind. Wer mehrmals im Jahr und/oder in Gruppen, wie beispielsweise mit der Familie, verreist, sollte eine Jahresversicherung in Betracht ziehen. Gegen einen geringfügigen Aufschlag umfasst der Versicherungsschutz für den Fall des Reiserücktritts nicht nur eine Reise, sondern beliebig viele Reisen im Jahr.

Reiserücktrittsversicherung als „Jahresabo“

Die Reiserücktrittsversicherung als Jahresversicherung verspricht dem Versicherungsnehmer, alle infolge der Stornierung resultierenden Kosten anstelle des Versicherten zu regulieren. Allerdings muss es sich um einen qualifizierten Reiserücktritt handeln; nicht jede Stornierung berechtigt den Versicherten, seinen Versicherer in Anspruch zu nehmen. Welche Rücktrittsgründe erheblich sind, sind von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich geregelt. Für gewöhnlich sind es aber immer solche Gründe, die der Versicherte nicht zu vertreten hat, also wo ihm kein direkter Vorwurf für den Eintritt des Umstandes gemacht werden kann. Typische Beispiele hierfür sind Allergien gegen Impfungen, die für die Reise zwingend notwendig sind, oder Unfälle, die dem Antritt der Reise entgegenstehen. Liegt ein versicherter Fall vor, kommt der Versicherer für die Stornokosten auf, egal, wohin die Reise gehen sollte und ebenfalls unabhängig von der Höhe der Reise- und Stornokosten. Für den Versicherer ist allein die Tatsache entscheidend, dass der Eintritt des Umstandes, der der Reise entgegensteht, schon vor Vertragsschluss vorliegen muss. Andernfalls würde es sich um Missbrauch des Versicherungsschutzes handeln. Schließlich setzen einige Anbieter der Jahresversicherung voraus, dass die geplante Reise eine bestimmte Dauer nicht hätte überschreiten dürfen. Für gewöhnlich liegt die Grenze bei 56 Reisetagen pro Reise; wie oft sie aber im Jahr wiederholt wird, spielt dagegen keine Rolle.