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Reiserücktrittsversicherung – wann leistet sie grundsätzlich?

Die Reiserücktrittsversicherung dient dazu, immer dann einzutreten, wenn ein Urlauber eine geplante Reise nicht antreten kann. Dabei gilt es allerdings wichtige Regeln zu beachten, damit bei einer Stornierung der Reise die Kosten nicht doch plötzlich am Urlauber selbst haften bleiben.

Reisestorno kann teuer sein

Generell empfehlen Reiseanbieter immer bei teuren Reisen auch den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung. Wird die Reise dann aus bestimmten – und in der Police genau definierten – Gründen abgesagt, leistet die Reiserücktrittsversicherung und der Urlauber muss nicht zusätzlich zum entgangenen Urlaub auch noch die Kosten für die Reise tragen. Beachten sollte man aber beim Vertragsabschluss schon, ob die Reiserücktrittsversicherung im Stornofalle komplett leistet oder ob der Urlauber einen Selbstbehalt akzeptieren muss. Generell liegt der Selbstbehalt bei 25 Euro pro Person und Reise allgemein und bei 20 Euro pro Person und Reise im speziellen Krankheitsfall.

Wann leistet die Reiserücktrittsversicherung?

Tod oder Unfall sowie unerwartete schwere Erkrankungen sind ein Leistungsgrund. Darüber hinaus kann auch eine Unverträglichkeit gegen Impfungen, die für die Reise erforderlich sind, einen versicherten Rücktrittsgrund darstellen. Weiterhin ist eine Schwangerschaft, die den Reiseantritt unmöglich macht, ein Rücktrittsgrund. Aber auch Schäden am Eigentum, die sich aus Feuer, strafbaren Handlungen dritter Personen ergeben oder Elementarschäden wie Überschwemmungen sind ein wichtiger und akzeptierter Grund für den Reiserücktritt. Weiterhin können der Verlust des Arbeitsplatzes durch eine unerwartete Kündigung oder eine Neueinstellung den Reiseantritt unmöglich machen. Vorsicht ist übrigens beispielsweise geboten, wenn man nicht verheiratet ist. Einige Anbieter akzeptieren den Versicherungsfall, wenn der Lebensgefährte beispielsweise schwer erkrankt, andere nicht. Man sollte den Antrag also vor Abschluss der Versicherung genau prüfen.