Versicherungsportal für Reiserücktrittsversicherungen mit allen Testsiegern

Nachrichten

Reiserücktrittsversicherung und Kreditkarte: Vorsicht bei der Zahlung

Eine Kreditkarte ist längst nicht mehr nur eine Zahlmethode. Wer sich für ein Modell entscheidet, bucht mit dieser meist auch eine ganze Reihe von Versicherungen. Insbesondere die Karten sind sehr beliebt, die eine Reiserücktrittsversicherung oder auch eine Auslandskrankenversicherung bieten. Die „Ärztezeitung“ warnt allerdings davor, zu leicht fertig davon auszugehen, dass die Versicherung schon zahlen wird. Denn oft ist die Bedingung der richtigen Zahlungsmethode daran geknüpft, wie die Quelle unter Berufung auf ein aktuelles Urteil berichtet. 

Reise muss mit der Karte gezahlt worden sein

Wer möchte, dass die eigene Reiserücktrittsversicherung, die Teil des Kreditkartenvertrags ist, auch zahlt, der muss die gebuchte Reise in aller Regel auch tatsächlich mit der Karte gezahlt haben. Das Amtsgericht München sprach diesbezüglich kürzlich ein wegweisendes Urteil: Eine Südafrika-Reise wurde storniert. Der Karteninhaber hatte auf andere Weise gezahlt, wollte aber, dass die Rücktrittspolice die Kosten tragen sollte. Diese weigerte sich und bekam vor Gericht Recht. Die Versicherung sei eindeutig an die Karte als Zahlungsmethode geknüpft, befanden die Richter.

Urteil gilt auch für andere Versicherungen

Der Richterspruch galt zwar nur für die Reiserücktrittsversicherung, doch es ist klar, dass diese Regel damit auch für die anderen Versicherungen gilt, die mit einer Kreditkarte verknüpft sind. Insbesondere bei der Auslandskrankenversicherung oder der Reiseabbruchversicherung sowie bei etwaigen Mietwagen-Policen sollte man deshalb genau darauf achten, seine Rechnungen mit einer Kreditkarte zu bezahlen.