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Reiserücktrittsversicherung überprüfen

Täglich sind in der deutschen Presse neue Bilder von den politischen Unruhen in der Türkei zu sehen. In den klassischen Strandurlaubsregionen ist es zwar weitgehend ruhig, doch insbesondere Reisende, die nach Istanbul möchten oder einen Städteurlaub geplant haben, fühlen sich durch die aktuellen Ereignisse verunsichert. Nicht jede Reiserücktrittsversicherung ermöglicht eine Umbuchung oder einen Rücktritt, ohne Storno-Gebühren zu erheben. 

Sind politische Unruhen höhere Gewalt?

Bei höherer Gewalt ist es gewöhnlich ohne Schwierigkeiten möglich, von einer Reise wieder zurückzutreten, ohne dass die Versicherung Storno-Gebühren erheben würde. Allerdings ist nicht sicher, ob politische Unruhen, wie sie derzeit in der Türkei passieren, unter die Überschrift der höheren Gewalt fallen. Die Unruhen sind auf wenige Regionen begrenzt und zudem weitgehend unter Kontrolle. So vertritt die Verbraucherschutzzentrale Bayern zwar die Ansicht, dass es sich um ein Ereignis der höheren Gewalt handelt, einige Versicherungsunternehmen sind diesbezüglich aber anderer Ansicht. Hier sollte man sich schnell Klarheit verschaffen.

Das Auswärtige Amt könnte Fakten schaffen

Anders ist die Situation, sollten die Unruhen in der Türkei eskalieren. Derzeit gibt es vom Auswärtigen Amt Sicherheitshinweise für alle Reisenden, welche Istanbul besuchen. Einer Reisewarnung für die Türkei entspricht dieser Schritt jedoch nicht. Sollte es allerdings dazu kommen, dass eine derartige Warnung noch ausgesprochen wird, so greift eine gesetzliche Regelung: Alle Reiseveranstalter müssen dann den Reisenden einen kostenlosen Reiserücktritt anbieten. Sollte man sich bereits in der Türkei befinden, müssen die Reiseveranstalter für einen schnellstmöglichen Heimtransport sorgen, der ebenfalls nichts kosten darf.