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Reiserücktrittsversicherung: Finger weg von Kreditkarten

Wer verreist, der sollte eine eigene Reiserücktrittsversicherung abschließen und nicht auf das Angebot vertrauen, das möglicherweise automatisch bei der eigenen Kreditkarte enthalten ist. Dies rät die Verbraucherberatung Hochsauerlandkreis. Denn zum einen seien die Leistungen solcher Versicherung oft sehr schlecht, zum anderen liege der verzeihbare Fehler allerdings auch beim Versicherten selbst.

Kreditkarten-Versicherungen sind riskant

Wer eine Kreditkarte erhält, schließt oft nicht nur eine Reiserücktrittsversicherung, sondern auch eine ganze Reihe weiterer Policen ab. Über die Qualität der Leistungen macht man sich dabei gemeinhin wenig Gedanken, weil es einem eigentlich nur um das Zahlungsmittel ging. Ein Versäumnis das sich rächen kann, wie Angelika Walter von der Verbraucherberatung Hochsauerlandkreis im Gespräch mit „Der Westen“ bestätigt. Demnach sind die Versicherungsleistungen der Kreditkarten-Policen „in der Regel sehr schlecht“. Allerdings trifft einen Teil der Schuld auch die Versicherten selbst, die sich nicht genügend informieren. Wer beispielsweise eine separate Reiserücktrittsversicherung anschließe, der lese meist auch das Kleingedruckte und alle Klauseln. Er informiere sich so wesentlich genauer.

Der Auslöser

Auslöser der Befassung der Verbraucherberatung war der Fall der Familie Burmann. Diese wollte in Urlaub fahren, musste aber absagen, weil der Familienvater zum geplanten Reiseantritt ohne Kniegelenk im Krankenhaus lag. Ein Jahr zuvor war er schon einmal an dieser Stelle operiert worden. Deshalb wollte die Reiserücktrittsversicherung der Familie, die über eine Kreditkarte gebucht war, nicht zahlen. Es folgte ein monatelanger Rechtsstreit, der erst sehr schnell beendet wurde als die Familie einen Anwalt scheiterte. Die Lehre der Familie Burmann: Separate, eigene Reiserücktrittsversicherungen sind wesentlich besser.