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Keine vorangekreuzten Check-Boxen für Reiserücktrittsversicherungen

Der deutsche Gesetzgeber hat vor seinem Abschied in die Sommerpause noch einige Gesetzesänderungen erlassen, die für Online-Händler gelten. Eine Neuerung hat dabei auch Gültigkeit für für die Internet-Anbieter von Reiserücktrittsversicherungen. Die vorangekreuzten Check-Boxen für Zusatzleistungen dürfen nicht mehr zum Einsatz gebracht werden. Die Kunden müssen den entsprechenden Tarif nicht mehr bezahlen, sollte der Anbieter dagegen verstoßen haben.

Keine bereits angekreuzten Check-Boxen mehr

Seit dem 1. August 2013 dürfen Online-Händler und sonstige Internet-Anbieter von Dienstleistungen keine Check-Boxen mehr verwenden, die bereits angekreuzt sind. Diese waren ein großes Ärgernis, denn vielen Usern war nicht bewusst, dass sie die Kreuze extra wieder entfernen mussten, wenn sie den Service nicht wahrnehmen wollten. Viele Reiseanbieter verkauften so im Verhältnis überaus leistungsschwache und teure Reiserücktrittsversicherungen. Eine solche Praxis ist aufgrund der Reform ab sofort ausgeschlossen.

Kreuze müssen nicht mehr bezahlt werden

Reiseanbieter, die nicht auf diese Praxis verzichten wollen, setzen sich einem hohen finanziellen Risiko aus. Zum einen riskieren sie die kostenpflichtige Abmahnung. Zum anderen sind die Kunden nicht mehr an das Kreuz gebunden. Die Reiserücktrittsversicherung muss also nicht mehr bezahlt werden. Eine vorangekreuzte Check-Box ist zudem ein ausreichender Grund, um von dem Angebot insgesamt wieder zurückzutreten. Zusätzlich interessant: Fehlt die Datenschutzerklärung bei dem Angebot oder ist diese fehlerhaft, so kann der Reise- bzw. Versicherungsanbieter auch hierfür abgemahnt werden.