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Alter kann Ausschlussgrund für Reiserücktrittsversicherung sein

Im Alter hat man mit einigen Beschwernissen zu kämpfen, die im vorhergehenden Leben nie ein Problem gewesen sind. Eine der Schwierigkeiten, mit der man umgehen muss, dreht sich um den Versicherungsschutz. Je älter man wird, desto schwieriger wird es, noch eine passende Versicherung zu erhalten. Dies gilt auch für die Reiserücktrittsversicherung, wie ein aktuelles Beispiel zeigt.

82 Jahre zu alt für die Reiserücktrittsversicherung

In Schleswig-Holstein versuchte kürzlich eine 82-Jährige eine Reiserücktrittversicherung zu bekommen, wie die zuständige Expertin Birgit Wille im Gespräch mit der „shz“ berichtete. Diese sei ihr verweigert worden. Dabei habe sie keine ausführliche Begründung bekommen, sondern lediglich den Hinweis, dass sie inzwischen zu alt sei. Dies sei allerdings bei Versicherungen keine Seltenheit. Älteren Menschen würde oft ein Schutz verwehrt, wenn sie eine bestimmte Altersgrenze überschritten hätten. Alternativ würden auch die Preise für die Tarife erhöht, wenn man ein gewisses Alter erreiche. Die Grenzen sind allerdings von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich und lassen sich deshalb nicht verallgemeinern.

Alte Menschen gelten als krankheitsanfällig

Die Versicherungen haben in der Vergangenheit bereits öfter ihre Praxis verteidigt, alten Menschen den Versicherungsschutz zu verweigern oder diesen zumindest deutlich teurer zu gestalten. Im Falle der Reiserücktrittsversicherung bestehe die Gefahr eines wesentlich häufigeren Versicherungsfalls, da ältere Menschen als krankheitsanfälliger gelten. Würde man keine Altersgrenzen einbeziehen, so die Versicherungen, so würden die Tarife für alle Kunden deutlich ansteigen. Insbesondere jüngere Reisende würden dann einen nicht gerechtfertigten Preisschock erleben.